5 Tips für Ihre digitale Bewerbungsmappe

Die Papier­be­wer­bung ist aus der Mode, heute wird der größte Teil aller Bewer­bun­gen in digi­ta­ler Form ver­sandt. Was soll­ten Sie also beach­ten, wenn Sie Ihre Unter­la­gen als E-​​Mail schi­cken oder über Job­por­tale ins Netz hoch laden?

1. Beste­chen Sie durch ein gutes Lay­out

Grund­sätz­lich gel­ten die­sel­ben Regeln wie für die Papier­be­wer­bung. Alle Doku­mente müs­sen tadel­los und feh­ler­frei sein. Das Erschei­nungs­bild von Anschrei­ben und Lebens­lauf ist „aus einem Guss“. Dabei soll­ten Sie mög­lichst nicht mehr als drei Schrift­merk­male ver­wen­den und eine seri­fen­lose, also „glatte“ Schrift wäh­len. Als Faust­re­gel für den Inhalt kön­nen Sie das Bauhaus-​​Motto „less is more“ ver­in­ner­li­chen. Schrei­ben sie also so viel wie nötig und so wenig wie mög­lich.

2. Ach­ten Sie auf die Daten­menge

Die ange­häng­ten Doku­mente soll­ten maxi­mal 3 MB groß sein, sonst lau­fen Sie Gefahr, dass Ihre Bewer­bung beim Adres­sat gar nicht ankommt. Ver­sandt wer­den in der Regel Anschrei­ben, Lebens­lauf und Zeug­nisse im PDF-​​Format. Das Anschrei­ben darf nicht mehr als eine Seite umfas­sen, der Lebens­lauf zwei bis maxi­mal drei Sei­ten plus Deck­blatt.

Anschrei­ben und Lebens­lauf erstel­len Sie in Word und wan­deln sie anschlie­ßend ins PDF-​​Format um, bei­spiels­weise mit einem kos­ten­lo­sen PDF-​​Creator. Zeug­nisse scan­nen Sie im Ori­gi­nal oder als sehr gute Kopie in schwarz/​weiß mit 300 bis 400 dpi ein. Auch hier ist Sorg­falt gefragt.

3. Das Por­trait – immer noch en vogue

Trotz aller Dis­kus­sio­nen um das All­ge­meine Gleich­be­hand­lungs­ge­setz und die damit ver­bun­dene For­de­rung nach bild­lo­sen Bewer­bun­gen: in Deutsch­land ist es nach wie vor üblich, in den Lebens­lauf ein Foto ein­zu­fü­gen, meist auf dem Deck­blatt.

Ihr Bild set­zen Sie bitte nicht als Scan in das Doku­ment, son­dern als Datei. Vor­sicht: Die Bild­da­tei sollte nicht zu groß sein. Wenn Sie das Foto auf Pos­ter­größe zie­hen kön­nen, ist die Auf­lö­sung zu hoch und Ihre Anhänge wer­den zu umfang­reich.

4. Auch für die Anhänge gilt: weni­ger ist mehr

Viele Per­so­nal­ver­ant­wort­li­che möch­ten alle Unter­la­gen in einer ein­zi­gen Datei  erhal­ten. Die Auf­tei­lung der Anhänge in zwei Dateien ist jedoch durch­aus von Vor­teil. So las­sen sich zunächst nur Anschrei­ben und Lebens­lauf aus­dru­cken (Datei 1) und bei Inter­esse im Fol­gen­den die Zeug­nisse und Zer­ti­fi­kate (Datei 2). Dar­über freut sich auf die Umwelt.

5. Die digi­tale Mappe als erste Arbeits­probe

Beden­ken Sie bei der Erstel­lung Ihrer Online– oder E-​​Mail-​​Bewerbung, dass Sie hier­durch bereits unter Beweis stel­len, wie gut Sie mit den Mit­teln moder­ner Kom­mu­ni­ka­tion ver­traut sind. Es gibt kaum noch Berufe, in denen ein rou­ti­nier­ter Umgang mit dem Com­pu­ter nicht essen­ti­ell ist. Mit erst­klas­si­gen Unter­la­gen zei­gen Sie Ihrem poten­zi­el­len Arbeit­ge­ber, dass sie die­ser Her­aus­for­de­rung bes­tens gewach­sen sind.

Viel Erfolg!